Rastelbinder
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Während die Romaschmiede das glühende Metall verarbeiteten, bearbeiteten die Rastelbinder Eisen und Blech in kaltem Zustand (durch Hämmern, Schneiden, Löten, Stanzen, etc.). Rastel ist eigentlich ein Drahtgestell zum Abstellen des heißen Bügeleisens. Die Rastelbinder fertigten verschiedene Drahtgeflechte für den Haushalt, löteten und nieteten kaputtes Kochgeschirr und stellten neue Produkte wie Kübel, Pfannen und Backbleche her. Besonderes Geschick brauchte man für die Reparatur von gebrochenen Tongefäßen. Diese Handwerker verstanden es, zerbrochene Tonkrüge zusammenzusetzen und mit einem Mantel aus Drahtgeflecht zu überziehen, so dass die Gefäße wieder wasserdicht waren. Nach dem Holocaust wurde dieser Beruf nicht mehr aufgegriffen. Die Überlebenden des Holocaust waren manchmal weiterhin in der Metallverarbeitung als Spengler tätig. |
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