Scherenschleifer
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Als 1927 alle Roma des Burgenlandes polizeilich erfasst wurden, wurden 27 als Scherenschleifer gezählt. Sie waren vor allem im Südburgenland ansässig und hatten dafür eine gewerbliche Lizenz. Die Scherenschleifer schliffen neben Scheren auch Messer, Krauthobel, Rübenmesser und viele andere Schneidegeräte im Haushalt. Die Handwerker stellten ihre Schleifapparate selbst her. Der Schleifstein war auf einer Art Schubkarren befestigt, so wanderten die Männer - oft auch die ganze Familie - in den Sommermonaten von Ort zu Ort und boten ihre Dienstleistung an. Die Frauen der Scherenschleifer reparierten auch Regenschirme. |
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