Kapellen - Bandas
|
Anfang
des 20. Jahrhunderts schlossen sich Musiker zu Kapellen, so genannten
"Bandas", zusammen. Sie spielten bei diversen festlichen Anlässen
der Nicht-Roma und versuchten so ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.
Um auch in anderen Orten auftreten zu können, brauchten die Musiker von
den Behörden ausgestellte Lizenzen - Gelegenheitsmusiker durften nicht
öffentlich auftreten. Zu bestimmten Feiertagen (Neujahr, in der Weihnachtsnacht und am Josefitag) gingen die Bandas von Haus zu Haus und überbrachten den Bewohnern einen musikalischen Gruß. In vielen Orten des Burgenlandes waren die Romamusiker nicht vom Unterhaltungssektor wegzudenken. 1938 wurde den Roma per Gesetz das Musizieren verboten. Alle ausgestellten Lizenzen für Kapellen und Alleinunterhalter wurden eingezogen. |
Romakapellen/Bandas um 1935 |
||||