Lebensgrundlagen

 


Rudari. Goldwaschende Roma in Siebenbürgen, 1850

Roma wurden in den meisten Ländern an den gesellschaftlichen Rand gedrängt. Wenn sie zwangsangesiedelt wurden, nahm man ihnen oft die Lebensgrundlagen (z.B. Verbot des Pferdehandels unter Kaiserin Maria Theresia). Selten wurde eine andere Möglichkeit des Erwerbs oder Land zur Bewirtschaftung geschaffen.

Die Betätigung in Wirtschaftsnischen war daher die einzige Möglichkeit des Lebensunterhalts. Zu diesen Nischen (Marktlücken) zählten Handwerk, wie das Schmieden von Kesseln und Nägeln, die Produktion von Ziegeln und die Herstellung von Sieben und Trögen für die Landwirtschaft.


Romaschmied mit Helfer, der den Blasbalg bedient, um 1600

Dienstleistungen und Handel, Musik und Schaustellerei